Bad Salzuflen

Drei Tage lang Dorffest in Ehrsen-Breden
Schlechtes Wetter kennen sie im Ortsteil nicht

Bad Salzuflen/Ehrsen-Breden (gs). Tradition und alt Bewährtes stand im Vordergrund beim Dorffest in Ehrsen-Breden am vorletzten Wochenende. Drei Tage lang feierte die Dorfgemeinschaft ?ihr? Fest, der neue Festausschuss hatte ein Tolles Programm auf die Beine gestellt.
Startschuss war am Freitag mit dem traditionellen Bierfassanstich, gefolgt von einem Platzkonzert, dem Fackelzug für Kinder und Jugendliche und der abschließenden Disco im ?Gasthaus König?. Premiere hatte der Kindernachmittag am Samstag, er wurde laut Carsten Schwarze vom Festausschuss bestens angenommen, genau wie die Live-Musik am Abend, die Leute blieben bis spät in die Nacht?. Neben Schwarze gehören Christina Pons, Matthias Nacke, Michael Schirneker und Christian Hinke-Griemert zum neu formierten Festausschuss. ?Wir haben bereits vor Weihnachten vergangenen Jahres mit den Vorbereitungen begonnen und es hat sich gelohnt?, so die einhellige Meinung im Gremium.
Nach dem Festgottesdienst am Sonntagmorgen gab es auf dem Festplatz ein erneutes Platzkonzert, bei einer Erbsensuppe konnten sich kleine und große Besucher stärken. Kurz vor dem großen Festumzug begann es zu regnen, doch pünktlich zum Start wurden die Regenschirme geschlossen. Viele Besucher säumten die Straßen, der Umzug startete und begann an der Mittelstraße. Und die Ehrsener bewiesen erneut wie ideenreich sie sind: Ob die Sicherheitsvorschriften für Wagen bei Festumzügen (KKSV Breden mit ?Safety First?), das Kinderheim Grünau mit dem Motto ?Wir sitzen alle im selben Boot?, der Besuch aus Retzen (die Retzer Bühne war mit einem Wagen vertreten), das Lippe Reha-Team (?wir stehen auf Schmerzen?), die ?geile Meierbrede oder ?Ehrsens beste Saat?, alle Gruppen hatten viel Spaß und verteilten unterwegs kleine Geschenke an die Zuschauer am Rande der Strecke. Über 40 Gruppen, davon etwa 12 Fahrzeuge, hatten sich zum Umzug angemeldet. An der Spitze des Umzuges die Organisations-Crew mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf in der Mitte - auch sie alle hatten Regenschirme dabei, die aber zubleiben konnten.
Fotos: Günter Schröder (red)





eingetragen: 06.09.2012 - 17:19 Uhr



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