Leopoldshöhe

Getreideernte wie vor 50 Jahren

Manche Feste werfen ihre Schatten schon lange im Voraus, so auch das gemeinsame Dreschfest der Leopoldshöher Treckerfreunde und des Heimatvereins Leopoldshöhe.
Im letzten Herbst begannen die Vorbereitungen, es wurde gepflügt, geeggt und gesät. Es wurde Winterweizen ausgesät, da sich diese Getreideart gut für das mähen mit einem Mähbinder eignet. Anfang August hatte das Getreide die Binderreife erreicht, (Binderreife = Ende der Milchreife, das Korn sitzt noch fest in der Ähre. Mähdrescherreife = Todreife d.h., die Körner lassen sich leicht ausdreschen.). Es wurde nicht mit einem Mähdrescher sondern mit einem Mähbinder aus den fünfziger Jahren gemäht. So ein Mähbinder ist seit einem Jahr in Vereinsbesitz und wurde dieses Jahr zum ersten Mal eingesetzt und überzeugte durch seine gute Arbeit. Diese Erntemaschine schneidet das Getreide ab und bindet es zu Gaben, diese werden dann zu Hocken zum Nachreifen und Trocknen zusammengestellt. So verbleibt das Getreide einige Tage auf dem Feld bis es eingefahren wird und in einer Scheune eingelagert wird. Der nun folgende Schritt ist das Dreschen, das am 18.09.05 auf dem Heimathof in Leopoldshöhe stattfindet.

Das Mähen fand in geselliger Runde mit interessierten Freunden und Zuschauern statt, es konnte wegen der schlechten Wetterlage leider nicht vorher angekündigt werden.

An dieser Stelle sei für das zur Verfügung stellen des Feldes, der Saatgutspende, die Instandsetzung des Mähbinders und allen Helfern ein herzlicher Dank der Treckerfreunde und des Heimatvereins ausgesprochen.

P.S. Wenn Sie einen noch funktionstüchtigen Trampeltrecker haben und diesen nicht mehr benötigen wären die Leopoldshöher Treckerfreunde für diese Spende sehr dankbar. Bitte melden Sie sich unter Tel.: 05208/6225 bei Dieter Sieweke. Im Voraus Vielen Dank. (red)

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eingetragen: 20.08.2005 - 20:42 Uhr